Auf dem Meeresgrund vor Cancún verwandeln sich Hunderte Statuen langsam in ein Riff. Das Unterwassermuseum für Kunst (MUSA), um 2009–2010 im Nationalen Meerespark Cancún angelegt, umfasst rund 500 Skulpturen, die meisten vom britischen Künstler Jason deCaires Taylor. Aus meerestauglichem Zement gefertigt, bieten sie Korallen und Fischen ein neues Zuhause und lenken Taucher und Schnorchler von den empfindlichen natürlichen Riffen ab.
Die Galerien
- Manchones, die größte Galerie, liegt in etwa 8 Metern Tiefe und ist am besten beim Tauchen zu sehen; das bekannteste Werk ist *The Silent Evolution*, eine Menge aus Hunderten lebensgroßer Figuren.
- Punta Nizuc ist flacher, mit Skulpturen in wenigen Metern Tiefe – ideal zum Schnorcheln.
- Mit dem Glasbodenboot sehen auch Nichtschwimmer die Figuren.
Tipps
- Buche bei einem zugelassenen Anbieter: Besuche finden per Boot statt, der Meerespark erhebt eine Zugangsgebühr.
- Nutze riffverträgliche Sonnencreme – oder besser ein UV-Shirt –, um die Korallen zu schützen.
- Fahr an einem ruhigen Morgen für die klarste Sicht; bei starkem Wind können Touren ausfallen.
