Frankreich

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Frankreich

Ein Croissant, noch warm vom Bäcker, ein Schloss am Horizont und ein langes Mittagessen ohne Eile: Frankreich nimmt die Lebenskunst sehr ernst.

Foto: TheDigitalArtist / Pixabay

Ortszeit
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Flughafen
Paris-Charles de Gaulle (CDG), Paris-Orly (ORY), Nizza (NCE), Lyon (LYS)
Beste Reisezeit
Mai, Juni und September; im August sind die Küsten voll.

Frankreich entdecken

Region

Auvergne-Rhône-Alpes

Frankreichs Feinschmecker-Hauptstadt, der Mont Blanc, Alpenseen und eine Kette grüner Vulkane: Auvergne-Rhône-Alpes ist Frankreich in seiner spektakulärsten und genussvollsten Form.

Region

Bourgogne-Franche-Comté

Grand-Cru-Weinberge, mittelalterliche Abteien, der Herzogspalast in Dijon und die grünen Hügel des Jura: Bourgogne-Franche-Comté ist ein Fest für alle, die langsam reisen.

Region

Bretagne

Rosa Granitklippen, befestigte Korsarenstädte, geheimnisvolle Menhire und in jedem Dorf eine Crêperie: Die Bretagne ist Frankreichs wilde, keltische Seite.

Region

Centre-Val de Loire

Renaissance-Schlösser, die sich in stillen Flüssen spiegeln, gotische Glasfenster und sanfte Radwege durch Weinberge: Das Loiretal ist der Garten Frankreichs.

Region

Grand Est

Fachwerkdörfer, Champagnerkeller, Weihnachtsmärkte und Gedenkstätten: Im Grand Est trifft französische Eleganz auf eine deutsche Note.

Region

Hauts-de-France

Flämische Plätze, gotische Kathedralen, weite Sandstrände und bewegende Gedenkstätten: Hauts-de-France ist der herzliche Norden, eine Stunde von Paris.

Region

Île-de-France

Paris ist der Star, doch eine Stunde vom Eiffelturm entfernt warten Königsschlösser, uralte Wälder und mittelalterliche Städte: Willkommen in der Île-de-France, dem…

Region

Normandie

Eine mittelalterliche Abtei, die aus den Gezeiten aufsteigt, Kreidefelsen, die Monet inspirierten, und Strände, die Geschichte schrieben: Die Normandie liegt zwei Stunden…

Region

Nouvelle-Aquitaine

Große Weine, Atlantikwellen, Europas höchste Sanddüne und mittelalterliche Dörfer über der Dordogne: Nouvelle-Aquitaine ist Frankreichs größte Region – und eine der großzügigsten.

Region

Okzitanien

Mittelalterliche Festungsstädte, römische Arenen, die Pyrenäen und lange Mittelmeerstrände: Okzitanien ist Südfrankreich in seiner ganzen sonnigen Vielfalt.

Region

Pays de la Loire

Ein riesiger mechanischer Elefant, Schlösser an der Loire, Atlantikinseln und Salzgärten: Die Pays de la Loire zeigen Westfrankreich von seiner vielseitigsten, entspanntesten…

Region

Provence-Alpes-Côte d’Azur

Blühender Lavendel, Bergdörfer in goldenem Licht und eine Riviera, die bis nach Italien funkelt: Provence und Côte d’Azur sind Frankreich von seiner…

Frankreich ist das meistbesuchte Land der Welt – und man versteht schnell, warum. Paris allein würde ein Leben füllen, doch jenseits der Hauptstadt warten Lavendelfelder, Alpengipfel, Atlantikwellen, Renaissance-Schlösser und ein Käse für jeden Tag des Jahres. Dieser Frankreich Reiseführer hilft dir, die richtigen Regionen, die beste Jahreszeit und die klügste Art des Reisens zu finden.

Warum Frankreich dein nächstes Reiseziel sein sollte

Kaum ein Land bietet so viel Abwechslung in wenigen Zugstunden: die Boulevards und Museen von Paris, die Schlösser der Loire, die Strände der Côte d’Azur, die Weinberge von Bordeaux und Burgund und die Gipfel der Alpen. Jede Region hat ihre eigenen Landschaften, Gerichte und Weine – und ist stolz darauf.

Außerdem ist Frankreich wie gemacht für Reisende. Das TGV-Netz führt sternförmig von Paris in alle Richtungen, kleine Orte haben noch ihren Wochenmarkt, und ein gutes Essen ist nie weit.

Frankreich Sehenswürdigkeiten: die Regionen im Überblick

Paris und die Île-de-France: die Hauptstadt von allem

Eiffelturm, Louvre, Notre-Dame und Montmartre sind erst der Anfang. Nimm dir Zeit für das Marais, Saint-Germain und den Canal Saint-Martin, und plane einen Tag für Schloss Versailles ein, weniger als eine Stunde entfernt.

Normandie und Bretagne: Gezeiten, Klippen und Geschichte

Der Mont-Saint-Michel in seiner Bucht, die weißen Klippen von Étretat, die Landungsstrände des D-Day und weiter westlich die wilde Küste, die Leuchttürme und Crêperien der Bretagne.

Das Loiretal: das Land der Schlösser

Ein ruhiger Fluss, gesäumt von Renaissance-Schlössern – darunter Chambord, Chenonceau und Amboise –, ideal mit dem Auto oder dem Fahrrad, mit Weinproben unterwegs.

Provence und Côte d’Azur: Licht, Lavendel und Riviera

Lavendelfelder, die Bergdörfer des Luberon, das römische Arles und der Papstpalast von Avignon – dann hinunter ans Meer: die Altstadt von Nizza, der Glamour von Cannes und die Buchten der Côte d’Azur.

Lyon und die Alpen: Hauptstadt des Genusses und Bergluft

Lyon ist Frankreichs Gourmet-Hauptstadt, berühmt für ihre traditionellen Bouchons. Im Osten bieten Annecy, Chamonix und der Mont Blanc Seen, Wanderwege und einige der besten Skigebiete Europas.

Bordeaux und der Südwesten: Wein und Atlantik

Bordeaux und die Weinberge von Saint-Émilion, die Surfwellen von Biarritz und die prähistorischen Höhlen und Flussdörfer der Dordogne.

Beste Reisezeit für Frankreich

Mai, Juni und September sind ideal: lange Tage, mildes Wetter und weniger Andrang. Juli und August bringen Hitzewellen und volle Strände, und im August verlassen viele Pariser die Stadt, manche kleinen Geschäfte schließen. Im Winter locken Skifahren in den Alpen und Weihnachtsmärkte im Elsass.

Termine zum Vormerken:

  • Lavendelblüte in der Provence (Ende Juni bis Mitte Juli).
  • Nationalfeiertag (14. Juli) mit Feuerwerk im ganzen Land.
  • Weinlese in Bordeaux, Burgund und der Champagne (September).
  • Weihnachtsmärkte in Straßburg und Colmar (Ende November bis Dezember).

Unterwegs in Frankreich

Anreise mit dem Flugzeug

Paris-Charles de Gaulle und Paris-Orly wickeln die meisten internationalen Flüge ab, gefolgt von Nizza, Lyon, Marseille und Bordeaux. Von Charles de Gaulle fährt der RER B ins Zentrum, und Eurostar-Züge verbinden Paris mit London und Brüssel.

TGV: der schnellste Weg durch Frankreich

Die TGV INOUI der SNCF und die Billigzüge Ouigo verbinden Paris mit Lyon in etwa zwei Stunden, Bordeaux in gut zwei und Marseille in gut drei Stunden. Regionale TER-Züge fahren in die kleineren Orte. Fernzüge früh buchen, vor allem an Sommerwochenenden.

Auto und Autobahnen

Mit dem Auto entdeckt man die Provence, das Loiretal, die Dordogne und die Normandie am besten. Die meisten Autobahnen sind mautpflichtig (péage), und viele Städte haben Umweltzonen, für die man eine Crit’Air-Plakette braucht – vor der Reise online bestellen.

Frankreich-Rundreise: Ideen für die erste Reise

  • Eine Woche, Paris und mehr: vier Tage Paris mit Ausflug nach Versailles, dann die Normandie und der Mont-Saint-Michel.
  • Zehn Tage von Nord nach Süd: Paris, mit dem TGV nach Lyon, dann die Provence – Avignon und Arles – und Nizza.
  • Ein entspannter Roadtrip: die Loire-Schlösser, Bordeaux und die Dordogne.
  • Wintermagie: Skifahren in den Alpen oder die Weihnachtsmärkte von Straßburg und Colmar.

Was man in Frankreich essen sollte

Die goldene Regel: Nimm dir Zeit. Mittagessen gibt es etwa von 12 bis 14 Uhr, Abendessen ab 19:30 Uhr; außerhalb dieser Zeiten sind viele Küchen geschlossen. Starte den Tag in der Boulangerie mit Croissant oder Baguette, und mittags lohnt sich die Formule oder das Menu du jour, ein festes Menü mit zwei oder drei Gängen. Regionale Pflicht: Crêpes in der Bretagne, Bouillabaisse in Marseille, Quenelles in einem Lyoner Bouchon, Cassoulet im Südwesten – und Käse und Wein überall.

Frankreich Reisetipps: das solltest du vorher wissen

  • Sprache: Französisch; in Paris und Urlaubsorten kommt man mit Englisch zurecht, aber beginne immer mit einem „Bonjour“ – das macht einen echten Unterschied.
  • Geld: Die Währung ist der Euro, und Karten (auch kontaktlos) werden fast überall akzeptiert.
  • Trinkgeld: Der Service ist gesetzlich inbegriffen (service compris); etwas extra für guten Service freut, ist aber freiwillig.
  • Öffnungszeiten: Viele Geschäfte sind sonntags zu, und Museen haben meist einen Ruhetag – der Louvre dienstags, das Musée d’Orsay montags.
  • Vorab buchen: Zeitfenster-Tickets für Eiffelturm, Louvre und Versailles sind oft ausverkauft.
  • Steckdosen: Typ C und E, 230 V.
  • Notruf: 112.

Häufige Fragen zur Frankreichreise

Wie viele Tage braucht man für Frankreich?

Vier bis fünf Tage für Paris, eine Woche für Paris und eine Region und zwei Wochen, um die Provence oder die Côte d’Azur ohne Hektik dazuzunehmen.

Muss man Französisch sprechen?

Nein, aber ein paar Worte helfen sehr. „Bonjour“, „merci“ und „s’il vous plaît“ sorgen überall für freundlicheren Service.

Paris oder Südfrankreich für die erste Reise?

Warum wählen? Der TGV verbindet Paris in rund drei Stunden mit der Provence – Museen der Hauptstadt und das Licht des Südens auf einer Reise.

Wann blüht der Lavendel in der Provence?

Am schönsten sind die Felder von Ende Juni bis Mitte Juli, vor der Ernte. Die Hochebene von Valensole und die Umgebung der Abtei Sénanque sind die klassischen Orte.

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