Okzitanien reicht von den Pyrenäen bis zur Rhone. In einer einzigen Region findest du eine Märchenfestung, einige der besterhaltenen römischen Bauwerke Europas, einen platanengesäumten Kanal, Hochgebirge und eine lange Mittelmeerküste. Dieser Reiseführer hilft dir bei der Auswahl.
Warum Okzitanien?
Okzitanien ist Frankreichs größte Weinregion und eine der sonnigsten. Hier liegen UNESCO-Welterbestätten wie die Cité von Carcassonne, der Canal du Midi und der Pont du Gard, lebendige Städte wie Toulouse und Montpellier und wilde Landschaften von den Cevennen bis zu den Pyrenäen.
Okzitanien Sehenswürdigkeiten
Carcassonne
Die befestigte Cité von Carcassonne mit doppeltem Mauerring und 52 Türmen gehört zu den großen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten Europas. Am besten früh morgens oder abends besuchen.
Nîmes und der Pont du Gard
Nîmes hat eine römische Arena, die bis heute bespielt wird, und den erstaunlichen Tempel Maison Carrée. Das Aquädukt Pont du Gard liegt etwa 25 km entfernt.
Toulouse und Montpellier
Toulouse, die „rosa Stadt“, ist bekannt für ihre Backsteinbauten, die Basilika Saint-Sernin und die Luftfahrtindustrie. Montpellier ist jung und elegant, mit lebendiger Altstadt und dem Meer in der Nähe.
Der Canal du Midi und Béziers
Der Canal du Midi verbindet Toulouse mit dem Mittelmeer. Bei Béziers bilden die Schleusen von Fonseranes eine spektakuläre Treppe aus neun Schleusen.
Lourdes und die Pyrenäen
Lourdes ist einer der größten Wallfahrtsorte der Welt und Tor zu den Pyrenäen – etwa zum Cirque de Gavarnie.
Die Mittelmeerküste
Lange Sandstrände in Narbonne-Plage, Gruissan und Leucate und der farbenfrohe Hafen von Collioure nahe der spanischen Grenze.
Beste Reisezeit für Okzitanien
Mai, Juni und September sind ideal für Besichtigungen: warm und sonnig, mit weniger Andrang. Juli und August sind Badesaison, im Landesinneren kann es aber sehr heiß werden. Die Pyrenäen eignen sich im Sommer zum Wandern und im Winter zum Skifahren.
Anreise und unterwegs
Toulouse und Montpellier sind die wichtigsten Flughäfen, kleinere gibt es in Carcassonne, Nîmes, Béziers und Perpignan. Der TGV fährt von Paris in rund 3 Stunden nach Nîmes und Montpellier. Für Dörfer, Weinberge und Berge ist ein Auto am praktischsten.
Routenideen
- Römerroute: Nîmes, Pont du Gard und Arles im benachbarten Provence.
- Katharerland: Carcassonne und die Burgen auf den Hügeln der Aude.
- Küste und Kanal: Montpellier, Béziers, Canal du Midi und Narbonne.
Was man in Okzitanien essen sollte
Cassoulet aus Castelnaudary und Toulouse, Toulouser Wurst, Brandade de morue in Nîmes, Austern aus dem Étang de Thau, Roquefort und Sardellen aus Collioure. Dazu Weine aus Languedoc, Minervois, Corbières und Banyuls.
Reisetipps
- Unterkunft in Carcassonne im Sommer früh buchen.
- Vorsicht vor Hitze im Landesinneren im Juli und August – Sehenswürdigkeiten morgens besuchen.
- Meer und Berge kombinieren: Die Pyrenäen liegen nur zwei Stunden von den Stränden entfernt.
Häufige Fragen zu Okzitanien
Wofür ist Okzitanien bekannt?
Für Carcassonne, das römische Nîmes, den Canal du Midi, Lourdes, die Pyrenäen und seine Weine.
Eignet sich Okzitanien für einen Strandurlaub?
Ja – lange Sandstrände säumen das Mittelmeer von der Camargue bis zur spanischen Grenze.
Welcher Standort ist der beste?
Montpellier oder Toulouse für Stadtleben, Carcassonne fürs Mittelalter und Nîmes für die Römerzeit.
