In der Île-de-France hat Frankreich begonnen – und hier liegen noch immer die Kronjuwelen. Im Zentrum steht natürlich Paris, doch die Region rundherum ist voller Schlösser für Könige, Wälder, in denen sie jagten, und mittelalterlicher Städte wie aus dem Geschichtsbuch. Dieser Reiseführer hilft dir, Paris und die schönsten Ausflüge ab Paris zu planen.
Warum die Île-de-France?
Die Region rund um Paris ist kompakt und erstaunlich einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Auf einer Reise lassen sich die Museen und Boulevards der Hauptstadt mit Schloss Versailles, Schloss und Wald von Fontainebleau und den mittelalterlichen Mauern von Provins verbinden – alles UNESCO-Welterbe.
Auch für Genießer ist sie ideal: Brie de Meaux, perfekte Baguettes und die besten Konditoreien der Welt.
Île-de-France Sehenswürdigkeiten
Paris
Eiffelturm, Louvre, Notre-Dame, Montmartre und Musée d’Orsay, dann die Cafés von Saint-Germain und die Gassen des Marais. Paris erschließt sich zu Fuß: Jedes Viertel hat seinen eigenen Dorfcharakter.
Versailles
Der Spiegelsaal Ludwigs XIV., die riesigen französischen Gärten und das Anwesen Marie-Antoinettes. Früh kommen und ein Fahrrad oder ein Ruderboot mieten, um den Park zu erkunden.
Fontainebleau
Ein Schloss, das französische Könige acht Jahrhunderte lang nutzten, umgeben von einem riesigen Wald, berühmt für seine Sandsteinblöcke, Wanderwege und Kletterfelsen.
Provins
Eine mittelalterliche Messestadt mit Wällen, Türmen und unterirdischen Gängen, etwa 90 Minuten von Paris – besonders lebendig bei den sommerlichen Mittelaltershows.
Vaux-le-Vicomte und Saint-Germain-en-Laye
Vaux-le-Vicomte ist das Schloss, das Versailles inspirierte – magisch an Sommerabenden bei Kerzenschein. Saint-Germain-en-Laye, an der Endstation einer RER-Linie, bietet ein Schloss, eine lange Terrasse und Blick auf die Seine.
Beste Reisezeit für die Île-de-France
April bis Juni und September bis Oktober sind ideal: mildes Wetter, lange Abende und blühende Gärten. Juli und August bringen viele Besucher, auch wenn im August viele Pariser verreisen. Der Winter ist kalt, aber voller Weihnachtslichter – die beste Zeit für Museen.
Anreise und unterwegs in der Île-de-France
Charles de Gaulle und Orly sind die wichtigsten Flughäfen, mit RER-Zügen und Bussen nach Paris. Paris hat eines der dichtesten Metronetze der Welt, und die Züge von RER und Transilien fahren nach Versailles, Fontainebleau, Provins und Saint-Germain-en-Laye. Ein Auto brauchst du nicht – Parken in Paris ist schwierig und teuer.
Île-de-France-Reise: Ideen
- Vier Tage: drei Tage Paris und ein Tag in Versailles.
- Eine Woche: Paris, Versailles, Fontainebleau und ein Tag in Provins.
- Paris mit Kindern: Parks und Museen der Stadt plus ein Tag im Disneyland Paris.
Was man in der Île-de-France essen sollte
Starte den Tag in der Boulangerie mit Croissant oder Pain au chocolat, bestelle ein Steak frites in einem klassischen Bistro und probiere Brie de Meaux und Brie de Melun, die Käse der Region. Zum Nachtisch: Macarons, Éclairs und Paris-Brest, ein Brandteigring mit Pralinécreme.
Île-de-France Reisetipps
- Zeitfenster-Tickets buchen für Louvre, Eiffelturm und Versailles.
- Ruhetage prüfen: Viele Museen schließen montags oder dienstags.
- Auf Taschendiebe achten in der Metro und an den großen Sehenswürdigkeiten.
- „Bonjour“ sagen, wenn du ein Geschäft oder Café betrittst – das ist wirklich wichtig.
Häufige Fragen zur Île-de-France
Was ist der schönste Ausflug ab Paris?
Versailles ist der Klassiker, nur 40 Minuten mit dem RER. Ruhiger geht es in Fontainebleau oder in der Mittelalterstadt Provins zu.
Wie viele Tage braucht man für Paris und Umgebung?
Drei bis vier Tage für Paris, plus je einen Tag für jedes Schloss oder Städtchen, das du sehen willst.
Braucht man in der Île-de-France ein Auto?
Nein. Öffentliche Verkehrsmittel erreichen fast alles; ein Auto hilft nur in den ländlicheren Gegenden.
