Die Vatikanischen Museen gehören zu den größten Kunstsammlungen der Welt – und sind der einzige Weg in die Sixtinische Kapelle. Von den Päpsten im frühen 16. Jahrhundert gegründet, füllen sie kilometerlange Galerien in den Palästen der Vatikanstadt.
Was du siehst
Die Sixtinische Kapelle
Der Rundgang endet in der Kapelle, in der das Konklave den Papst wählt. Michelangelo malte die Decke zwischen 1508 und 1512 – mit der *Erschaffung Adams* – und kehrte Jahrzehnte später für das Jüngste Gericht an der Altarwand zurück. Es wird um Ruhe gebeten, Fotos sind nicht erlaubt.
Die Stanzen des Raffael
Vier Räume, ausgemalt von Raffael und seiner Werkstatt für Papst Julius II., mit der berühmten *Schule von Athen*.
Die Galerie der Landkarten
Ein 120 Meter langer Gang mit gemalten Karten Italiens unter einer vergoldeten Decke.
Antike Skulpturen
Im Museo Pio-Clementino findest du die *Laokoon-Gruppe* und den *Apoll von Belvedere*.
So besuchst du sie
- Online ein Zeitfenster-Ticket buchen: Ohne Reservierung kann die Schlange sehr lang sein.
- Mindestens drei Stunden einplanen – mehr, wenn du Kunst liebst.
- Kleiderordnung: Schultern und Knie bedeckt, wie überall im Vatikan.
- Die Museen sind sonntags geschlossen, außer am letzten Sonntag im Monat, wenn der Eintritt frei und der Andrang enorm ist.
Tipps
- Komm früh oder am späten Nachmittag, dann ist die Sixtina weniger voll.
- Der Petersdom ist ein separater Besuch: Plane ihn am selben Tag davor oder danach ein.
