Im Englischen Garten holt München Luft. Ab 1789 auf Initiative von Benjamin Thompson, dem späteren Grafen Rumford, angelegt, umfasst er rund 3,7 Quadratkilometer – mehr als der Central Park in New York – und reicht vom Rand der Altstadt weit nach Norden.
Was du sehen solltest
Der Chinesische Turm
Eine fünfstöckige Holzpagode inmitten eines der beliebtesten Biergärten Münchens, mit Tausenden Plätzen unter Kastanien. An Sommerwochenenden spielt oft eine Blaskapelle auf dem Turm.
Der Monopteros
Ein kleiner runder Tempel auf einem Hügel, in den 1830er-Jahren von Leo von Klenze entworfen, mit dem klassischen Blick auf die Münchner Silhouette.
Der Kleinhesseloher See
Ein See im nördlichen Teil des Parks, mit Ruderbooten im Sommer und dem Biergarten am Seehaus.
Das Japanische Teehaus
Ein Geschenk aus Japan, auf einer kleinen Insel nahe dem Südende des Parks.
Tipps
- Leih dir ein Rad: Der Park ist groß, die Wege sind flach.
- Starte am Haus der Kunst im Süden und geh dann nach Norden zum Monopteros und zum Chinesischen Turm.
- Respekt vor dem Wasser: Die Bäche sind schnell und kalt, an vielen Stellen ist Baden verboten.
