Frauenkirche (Münchner Dom)

Denkmal

Frauenkirche (Münchner Dom)

Foto: designerpoint / Pixabay

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Die beiden Türme der Frauenkirche sind das Wahrzeichen Münchens. Der Dom zu Unserer Lieben Frau wurde zwischen 1468 und 1488 von Baumeister Jörg von Halsbach aus Backstein errichtet; die runden Hauben der Türme kamen 1524/25 hinzu.

Die Türme

Die Türme sind rund 99 Meter hoch und prägen bis heute die Silhouette: 2004 stimmten die Münchner per Bürgerentscheid dafür, dass Neubauten innerhalb des Mittleren Rings diese Höhe nicht überschreiten. Vom Südturm, erreichbar mit Aufzug und Treppe, reicht der Blick über die Altstadt und an klaren Tagen bis zu den Alpen.

Der Innenraum

Die weite, helle Hallenkirche ist schlichter als viele bayerische Kirchen – umso eindrucksvoller wirkt ihre Größe. Achte auf das Grabmal Kaiser Ludwigs des Bayern und die Glasfenster im Chor.

Der Teufelstritt

In der Vorhalle ist ein dunkler Abdruck im Boden als Teufelstritt bekannt. Der Legende nach stampfte der Teufel hier triumphierend auf, weil er glaubte, der Baumeister habe eine Kirche ohne Fenster gebaut – denn von dieser Stelle aus verdecken die Säulen alle Fenster.

Tipps

  • Der Eintritt in die Kirche ist frei; bitte nicht während der Gottesdienste besichtigen.
  • Der Turm kostet Eintritt und ist nicht barrierefrei: aktuelle Zeiten vorher prüfen.
  • Kombiniere den Besuch mit dem Marienplatz, drei Gehminuten entfernt.

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