In Giverny spaziert man mitten in Monets Bilder. Claude Monet lebte hier von 1883 bis zu seinem Tod 1926 und schuf die Gärten, die seine berühmten Seerosen inspirierten. Heute sind Haus und Gärten, betreut von der Fondation Claude Monet, einer der zauberhaftesten Ausflüge von Paris.
Was man sehen sollte
Der Wassergarten
Hinter einer kleinen Unterführung liegt der Wassergarten: der Teich voller Seerosen, Trauerweiden, Bambus und die grüne japanische Brücke – Motiv Dutzender Gemälde.
Der Blumengarten
Vor dem Haus ist der Clos Normand ein Farbenmeer, mit Rosenbögen entlang des Mittelwegs. Er verändert sich mit jeder Jahreszeit.
Monets Haus
Das lange rosa Haus mit grünen Fensterläden bewahrt die Welt des Malers: seine Sammlung japanischer Holzschnitte, das leuchtend gelbe Esszimmer und die blau gekachelte Küche.
Anreise
Mit dem Zug von Paris Saint-Lazare nach Vernon-Giverny (etwa 45 Minuten), dann per Shuttlebus, Fahrrad oder rund 5 km zu Fuß ins Dorf.
Tipps
- Früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommen: Die Wege sind schmal und mittags voll.
- Mai und Juni sind spektakulär für Blumen; die Seerosen blühen im Sommer.
- Das Musée des impressionnismes im Dorf rundet den Tag ab.
Häufige Fragen zu Monets Haus und Gärten
Wann sind Monets Gärten geöffnet?
Nur vom Frühjahr bis zum Herbst; im Winter sind sie geschlossen.
Wie viel Zeit braucht man?
Etwa 2 Stunden für Haus und Gärten; einen ganzen Tag mit der Anreise aus Paris.
