Die Sainte-Chapelle ist ein Schmuckkästchen aus Licht. Im 13. Jahrhundert von König Ludwig IX. erbaut, um Reliquien der Passion aufzunehmen, ist diese königliche Kapelle auf der Île de la Cité berühmt für ihre Oberkapelle, deren Wände fast ganz aus Glasfenstern bestehen und zu einem blauen Sternengewölbe aufsteigen.
Was man sehen sollte
Die Unterkapelle
Die Unterkapelle, einst für das Personal des Palastes bestimmt, hat ein Gewölbe mit goldenen Lilien auf blauem Grund.
Die Oberkapelle
Über eine enge Wendeltreppe gelangt man in die Oberkapelle: 15 hohe Fenster erzählen mehr als tausend biblische Szenen, viele noch in Originalglas aus dem 13. Jahrhundert.
Die Rosette
Die später hinzugefügte Westrosette zeigt die Apokalypse.
Wann man hingehen sollte
Kommen Sie an einem sonnigen Tag, am besten morgens oder am späten Nachmittag, wenn das Licht durch die Fenster flutet. Regelmäßig finden abends Konzerte mit klassischer Musik statt – ein magisches Erlebnis.
Tipps für den Besuch
- Ein Zeitfenster buchen, um Schlange und Wartezeit bei der Sicherheitskontrolle zu umgehen (die Kapelle liegt im Justizpalast).
- An ein Kombiticket mit der nahen Conciergerie denken.
- Kombinieren mit Notre-Dame, fünf Gehminuten entfernt.
Häufige Fragen zur Sainte-Chapelle
Wie lange dauert der Besuch?
Etwa 45 Minuten bis eine Stunde.
Lohnt sich die Sainte-Chapelle?
Ja – an einem hellen Tag ist sie einer der schönsten Innenräume Europas.
