Was man in Valencia essen sollte: Paella, Horchata und mehr

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Was man in Valencia essen sollte: Paella, Horchata und mehr

Foto: omisido / Pixabay

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Valencia ist die Heimat der Paella – und von viel mehr. Die Stadt liegt zwischen Meer und Huerta, den fruchtbaren Gemüsegärten rundherum, und ihre Küche beruht auf Reis, Gemüse, Fisch und Orangen. Hier erfahren Sie, was Sie essen sollten – und wie die Valencianer es tun.

Paella und andere Reisgerichte

Paella valenciana

Die echte enthält keine Meeresfrüchte: Huhn, Kaninchen, flache grüne Bohnen, Garrofó (große weiße Bohnen), Tomate, Olivenöl und Safran, gegart in einer breiten, flachen Pfanne. Die begehrte knusprige Schicht am Boden heißt Socarrat. Valencianer essen sie mittags und nie in Eile.

Arroz a banda, Arroz negro und Fideuà

Arroz a banda wird in kräftigem Fischfond gegart und mit Alioli serviert; Arroz negro ist schwarz von Tintenfischtinte; bei der Fideuà ersetzen dünne Nudeln den Reis – sie stammt von der Küste südlich von Valencia.

Wo man sie isst

Die Restaurants am Strand von Las Arenas und das Dorf El Palmar in der Albufera sind klassische Adressen für Reisgerichte.

Aus der Albufera: All i Pebre

In der Lagune südlich der Stadt ist All i Pebre das Gericht der Fischer: Aal, geschmort mit Knoblauch, Paprika und Kartoffeln – probieren Sie es in El Palmar.

Touren und Aktivitäten in Valencia

Horchata und Fartons

An einem heißen Nachmittag machen Sie es wie die Valencianer: ein Glas kalte Horchata (*Orxata*) aus Erdmandeln aus der Gegend von Alboraya, dazu Fartons, lange süße Hefestangen zum Eintunken. Traditionelle *Horchaterías* gibt es in der Altstadt und in Alboraya.

Tapas und lokale Klassiker

  • Esgarraet: geröstete rote Paprika mit Stockfisch.
  • Clóchinas: kleine einheimische Miesmuscheln, gedämpft – Saison in den warmen Monaten.
  • Almuerzo: die Brotzeit am Vormittag, ein echtes valencianisches Ritual.
  • Agua de Valencia: ein Cocktail aus Orangensaft und Cava mit Spirituosen – kräftig!

Die Märkte

Der Zentralmarkt, eine modernistische Halle aus Eisen und Glas gegenüber der Lonja, gehört zu den großen Lebensmittelmärkten Europas: Obst, Gemüse, Schinken, Fisch und Stände zum Essen. Der Mercado de Colón im Eixample ist heute ein schöner Ort für Kaffee und Tapas.

Tipps

  • Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit, ab etwa 14 Uhr; das Abendessen beginnt um 21 Uhr.
  • Paella gibt es oft erst ab zwei Personen; manche Restaurants möchten sie vorbestellt haben.
  • Meiden Sie Paella mit Fotos auf der Karte an den touristischsten Plätzen.

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Aktivitäten

Häufige Fragen

Was gehört in eine echte Paella valenciana?

Reis, Huhn, Kaninchen, flache grüne Bohnen, große weiße Garrofó-Bohnen, Tomate, Olivenöl und Safran, in einer breiten Pfanne gegart. Meeresfrüchte-Paella ist ein anderes Gericht.

Wann isst man in Valencia Paella?

Mittags, oft sonntags mit der Familie. Abends essen Valencianer kaum Paella.

Was ist Horchata?

Ein kaltes, süßes Getränk aus Erdmandeln, die rund um Valencia angebaut werden, serviert mit Fartons – langen, weichen Hefestangen zum Eintunken.

Quellen

Zuletzt geprüft: 3. August 2026