Die Abruzzen liegen östlich von Rom, zwischen den höchsten Gipfeln des Apennins und der Adria. Rund ein Drittel der Region steht als National- oder Regionalpark unter Schutz, daher der Beiname grüne Region Europas.
Warum die Abruzzen besuchen
Wegen Natur und Ursprünglichkeit. Berge, Tiere und Wanderwege treffen hier auf ruhige mittelalterliche Dörfer, eine lange Küste und eine Küche, die noch dem Rhythmus von Hirten und Bauern folgt, fern vom Trubel bekannterer Regionen.
Sehenswürdigkeiten in den Abruzzen
Gran Sasso und Campo Imperatore
Der Corno Grande ist der höchste Gipfel des Apennins. Darunter liegt die Hochebene Campo Imperatore, eine der eindrucksvollsten Landschaften Italiens.
Nationalpark Abruzzen
Buchenwälder, Seen und Orte wie Pescasseroli und Scanno, Heimat des seltenen Marsischen Braunbären und der Apenningämse.
Die Majella
Ein gewaltiges Kalkmassiv mit Einsiedeleien, Schluchten und Wanderwegen, ebenfalls Nationalpark.
Bergdörfer
Santo Stefano di Sessanio, Sulmona, Atri und Dutzende weitere Steindörfer auf den Hügeln.
Die Trabocchi-Küste
Ein Adriaabschnitt südlich von Pescara mit Trabocchi, alten hölzernen Fischerplattformen über dem Meer, und einem Radweg entlang der Küste.
Beste Reisezeit für die Abruzzen
Mai bis Oktober für Wandern, Dörfer und Strand. Im Winter gibt es Skigebiete wie Roccaraso. Frühling und Herbst sind farbenfroh und ruhig.
Anreise und unterwegs
Der Flughafen Pescara hat einige Europaflüge, Rom ist etwa zwei Stunden über die Autobahn entfernt. Züge fahren an der Küste, doch für Berge und Dörfer ist das Auto am besten.
Was man in den Abruzzen isst
Arrosticini (Lammspießchen), Spaghetti alla chitarra, Safran aus L’Aquila, die Zuckermandeln (Confetti) aus Sulmona und den Rotwein Montepulciano d’Abruzzo.
Häufige Fragen zu den Abruzzen
Lohnen sich die Abruzzen?
Ja, vor allem für Bergfreunde, Wanderer und Liebhaber ruhiger Dörfer: Es ist eine der am wenigsten überlaufenen Regionen Mittelitaliens.
Kann man in den Abruzzen Bären sehen?
Selten, aber im Nationalpark möglich, am besten mit einem Führer bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.
