Abruzzen

Region

Abruzzen

Das grüne Herz Mittelitaliens: hohe Berge und Nationalparks nur eine kurze Fahrt von den Adriastränden entfernt, mit Steindörfern und kräftiger Hirtenküche.

Foto: GianniCiu10 / Pixabay

Ortszeit
—
Flughafen
Pescara (PSR); Rom (FCO) etwa 2 Stunden mit dem Auto
Beste Reisezeit
Mai–Oktober zum Wandern und Baden; Dezember–März zum Skifahren in den Bergen.

Abruzzen entdecken

Stadt

Atessa

Ein historisches Bergstädtchen in den südlichen Abruzzen über dem grünen Sangro-Tal, umgeben von Landschaft, mit den Adriastränden rund eine halbe Stunde entfernt.

Stadt

Avezzano

Der lebhafte Hauptort der Marsica am Rand einer weiten Ebene, die einst ein See war, umgeben von Bergen und nah an römischen…

Stadt

Orsogna

Ein ruhiges Bergdorf in den Abruzzen zwischen Weinbergen und Olivenhainen, mit Blick auf die Majella und der Adria mit ihren Trabocchi eine…

Stadt

Sante Marie

Ein winziges Bergdorf der westlichen Marsica zwischen Wäldern und Wiesen nahe der Grenze zum Latium, ideal zum Wandern und für ruhige Aufenthalte…

Die Abruzzen liegen östlich von Rom, zwischen den höchsten Gipfeln des Apennins und der Adria. Rund ein Drittel der Region steht als National- oder Regionalpark unter Schutz, daher der Beiname grüne Region Europas.

Warum die Abruzzen besuchen

Wegen Natur und Ursprünglichkeit. Berge, Tiere und Wanderwege treffen hier auf ruhige mittelalterliche Dörfer, eine lange Küste und eine Küche, die noch dem Rhythmus von Hirten und Bauern folgt, fern vom Trubel bekannterer Regionen.

Sehenswürdigkeiten in den Abruzzen

Gran Sasso und Campo Imperatore

Der Corno Grande ist der höchste Gipfel des Apennins. Darunter liegt die Hochebene Campo Imperatore, eine der eindrucksvollsten Landschaften Italiens.

Nationalpark Abruzzen

Buchenwälder, Seen und Orte wie Pescasseroli und Scanno, Heimat des seltenen Marsischen Braunbären und der Apenningämse.

Die Majella

Ein gewaltiges Kalkmassiv mit Einsiedeleien, Schluchten und Wanderwegen, ebenfalls Nationalpark.

Bergdörfer

Santo Stefano di Sessanio, Sulmona, Atri und Dutzende weitere Steindörfer auf den Hügeln.

Die Trabocchi-Küste

Ein Adriaabschnitt südlich von Pescara mit Trabocchi, alten hölzernen Fischerplattformen über dem Meer, und einem Radweg entlang der Küste.

Beste Reisezeit für die Abruzzen

Mai bis Oktober für Wandern, Dörfer und Strand. Im Winter gibt es Skigebiete wie Roccaraso. Frühling und Herbst sind farbenfroh und ruhig.

Anreise und unterwegs

Der Flughafen Pescara hat einige Europaflüge, Rom ist etwa zwei Stunden über die Autobahn entfernt. Züge fahren an der Küste, doch für Berge und Dörfer ist das Auto am besten.

Was man in den Abruzzen isst

Arrosticini (Lammspießchen), Spaghetti alla chitarra, Safran aus L’Aquila, die Zuckermandeln (Confetti) aus Sulmona und den Rotwein Montepulciano d’Abruzzo.

Häufige Fragen zu den Abruzzen

Lohnen sich die Abruzzen?

Ja, vor allem für Bergfreunde, Wanderer und Liebhaber ruhiger Dörfer: Es ist eine der am wenigsten überlaufenen Regionen Mittelitaliens.

Kann man in den Abruzzen Bären sehen?

Selten, aber im Nationalpark möglich, am besten mit einem Führer bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Wo übernachten

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