Kampanien ist die Region rund um Neapel an der tyrrhenischen Küste Süditaliens. Auf kleinem Raum bietet sie erstaunlich viel: eine große historische Stadt, die berühmtesten römischen Ruinen der Welt, einen Vulkan und eine der bekanntesten Küsten überhaupt.
Warum Kampanien besuchen
Wegen Geschichte, Küste und Essen. Morgens durch Pompeji, mittags Pizza in Neapel und abends den Sonnenuntergang über dem Meer von einem Dorf an der Amalfiküste aus.
Sehenswürdigkeiten in Kampanien
Neapel
Eine laute, herzliche, unvergessliche Stadt mit einer Altstadt auf der UNESCO-Liste, Barockkirchen, unterirdischen Gängen und dem Archäologischen Nationalmuseum.
Pompeji, Herculaneum und der Vesuv
Zwei römische Städte, die der Vesuv im Jahr 79 n. Chr. verschüttete, und der Vulkan selbst, auf den man bis zum Kraterrand steigen kann.
Die Amalfiküste
Positano, Amalfi, Ravello und der Fjord von Furore: Dörfer an steilen Felsen über tiefblauem Meer, verbunden durch die berühmte Küstenstraße und per Boot.
Capri und Ischia
Inseln mit Grotten, Gärten und Thermalquellen, eine kurze Fährfahrt von Neapel entfernt.
Paestum und der Cilento
Einige der schönsten griechischen Tempel Italiens und eine ruhigere Küste mit Stränden und Orten wie Agropoli.
Beste Reisezeit für Kampanien
April bis Juni und September bis Oktober sind am angenehmsten. Juli und August sind heiß, Amalfiküste und Capri sehr voll. Neapel lohnt sich das ganze Jahr.
Anreise und unterwegs
Der Flughafen Neapel ist mit ganz Europa verbunden, Schnellzüge fahren in rund 70 Minuten nach Rom. Die Circumvesuviana fährt nach Pompeji und Sorrent; Fähren und Busse bedienen Küste und Inseln.
Was man in Kampanien isst
Neapolitanische Pizza, Büffelmozzarella, Spaghetti mit Venusmuscheln, Sfogliatella und Babà, Zitronen aus Amalfi und Limoncello.
Häufige Fragen zu Kampanien
Wie viele Tage braucht man für Kampanien?
Fünf Tage bis eine Woche für Neapel, Pompeji und die Amalfiküste; länger für die Inseln oder den Cilento.
Braucht man an der Amalfiküste ein Auto?
Nein: Die Straße ist eng und Parkplätze sind knapp. Busse und Boote sind meist einfacher.
