Umbrien ist die einzige Region des italienischen Festlands ohne Küste und liegt zwischen Toskana, Latium und Marken. Bewaldete Hügel, Olivenhaine und mittelalterliche Städte haben ihr den Beinamen „grünes Herz Italiens“ eingebracht.
Warum Umbrien besuchen
Wegen Spiritualität, Kunst und langsamem Reisen. Umbrien bietet einige der schönsten mittelalterlichen Städte Italiens, den großen Pilgerort Assisi und eine reiche ländliche Küche, in sanfterem Tempo als die berühmte Nachbarin Toskana.
Sehenswürdigkeiten in Umbrien
Assisi
Die Stadt des heiligen Franziskus mit der freskengeschmückten Basilika San Francesco (UNESCO-Welterbe) und Gassen aus rosa Stein am Hang des Monte Subasio.
Perugia
Die lebhafte Hauptstadt mit ihrer Prachtstraße, der Fontana Maggiore, der Nationalgalerie und dem bekannten Schokoladenfestival.
Orvieto
Eine Stadt auf einem Tufffelsen, gekrönt von einem der schönsten Dome Italiens.
Spoleto und Gubbio
Spoleto mit römischen Resten und Sommerfestival; Gubbio, eine perfekt erhaltene mittelalterliche Stadt aus grauem Stein.
Trasimenischer See und Marmore-Wasserfälle
Der größte See Mittelitaliens und einer der höchsten künstlichen Wasserfälle Europas.
Beste Reisezeit für Umbrien
Frühling und Frühherbst sind ideal für Städte und Landschaft. Der Herbst bringt Trüffel, frisches Olivenöl und Feste. Der Sommer ist warm und voller Festivals.
Anreise und unterwegs
Der Flughafen Perugia hat wenige Flüge; die meisten reisen über Rom oder Florenz an. Züge verbinden Perugia, Assisi, Spoleto und Orvieto, für kleine Dörfer ist ein Auto besser.
Was man in Umbrien isst
Schwarzer Trüffel, Wurstwaren aus Norcia, Linsen aus Castelluccio, Strangozzi-Nudeln, natives Olivenöl extra und der Rotwein Sagrantino di Montefalco.
Häufige Fragen zu Umbrien
Wie viele Tage braucht man für Umbrien?
Drei oder vier Tage für Assisi, Perugia und Orvieto; eine Woche mit kleineren Orten und dem See.
Kommt man mit dem Zug nach Assisi?
Ja: Der Bahnhof liegt in der Ebene unterhalb der Stadt und ist per Bus häufig mit dem Zentrum verbunden.
