Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, westlich des italienischen Festlands. Berühmt ist sie für eines der klarsten Meere Europas, doch das Inland beeindruckt genauso: Granitberge, Korkeichen, Hirtendörfer und Tausende vorgeschichtliche Steintürme, die Nuraghen.
Warum Sardinien besuchen
Vor allem wegen der Strände, von langen weißen Sandstränden bis zu winzigen Buchten, und wegen einer Insel mit starker eigener Identität: eigene Sprache, eigenes Handwerk, eigene Feste und Küche.
Sehenswürdigkeiten auf Sardinien
Cagliari und der Süden
Die Hauptstadt zieht sich einen Hügel hinauf, den das Altstadtviertel Castello krönt; lange Strände wie der Poetto liegen vor der Tür, die Küste von Chia und Villasimius ganz in der Nähe.
Alghero und der Nordwesten
Eine ummauerte Hafenstadt, in der noch eine Form des Katalanischen gesprochen wird, nahe den Meeresgrotten von Capo Caccia und den Stränden von Porto Conte.
Costa Smeralda und La Maddalena
Die berühmte Nordostküste mit Granitfelsen und smaragdgrünem Wasser und die Inseln des Maddalena-Archipels.
Der Golf von Orosei
Steilküsten, Buchten, die man per Boot oder zu Fuß erreicht, und die Berge des Supramonte.
Su Nuraxi di Barumini
Die bekannteste Nuraghe, Festung und Dorf aus der Bronzezeit und UNESCO-Welterbe.
Beste Reisezeit für Sardinien
Mai, Juni und September sind ideal zum Baden ohne Trubel. Der August ist am vollsten und teuersten. Frühling und Herbst eignen sich gut zum Wandern im Inland.
Anreise und unterwegs
Man fliegt nach Cagliari, Olbia oder Alghero oder nimmt die Fähre ab Genua, Livorno, Civitavecchia oder Neapel. Busse und einige Züge verbinden die Orte, doch ein Auto ist für Strände und Inland fast unverzichtbar.
Was man auf Sardinien isst
Culurgiones (gefüllte Teigtaschen), Malloreddus, langsam gebratenes Porceddu, knuspriges Pane Carasau, Pecorino Sardo, Fisch in Alghero und Cagliari und Weine wie Cannonau und Vermentino.
Häufige Fragen zu Sardinien
Wie viele Tage braucht man für Sardinien?
Eine Woche für einen Teil der Insel; zwei Wochen für Norden und Süden.
Braucht man auf Sardinien ein Auto?
Für die meisten Reisen ja: Viele Strände und Dörfer sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichbar.
