Die Lombardei ist die bevölkerungsreichste Region Italiens und reicht von den Alpen bis in die Po-Ebene. Sie ist der wirtschaftliche Motor des Landes, aber auch ein Land der Seen, Alpentäler und hervorragend erhaltenen Altstädte.
Warum die Lombardei besuchen
Wegen der Vielfalt auf engem Raum: Mode und Kunst in Mailand, eine mittelalterliche Oberstadt in Bergamo, Bootsfahrten auf den Seen und Wanderungen in Alpentälern, alles gut mit Straße und Bahn verbunden.
Sehenswürdigkeiten in der Lombardei
Mailand
Der große Dom, Leonardos Abendmahl, die Scala, das Viertel Brera und die Kanäle der Navigli.
Bergamo
Die Città Alta, umgeben von venezianischen Stadtmauern, die zum UNESCO-Welterbe gehören, mit der Standseilbahn von der Unterstadt aus erreichbar.
Comer See und Iseosee
Der Comer See ist berühmt für Villen und Gärten; der kleinere, ruhigere Iseosee hat die autofreie Insel Monte Isola.
Die Bergamasker Täler
Val Seriana und Val Brembana, grüne Täler mit Dörfern, Almen und Wanderwegen nördlich von Bergamo, mit kleinen Orten wie Cene und Costa di Serina.
Mantua und Franciacorta
Die Renaissance-Residenzstadt Mantua und die Schaumweinhügel der Franciacorta.
Beste Reisezeit für die Lombardei
Frühling und Frühherbst sind ideal für Seen und Städte. Im Sommer ist Mailand oft heiß und schwül, die Berge aber angenehm. Der Winter bringt Skifahren und Weihnachtsmärkte.
Anreise und unterwegs
Drei Flughäfen bedienen die Region: Malpensa, Linate und Bergamo Orio al Serio, ein Drehkreuz für Billigflüge. Züge verbinden Mailand mit Bergamo, den Seen und ganz Italien; in den Tälern hilft ein Auto.
Was man in der Lombardei isst
Risotto alla milanese mit Safran, Cotoletta, Polenta, Casoncelli aus Bergamo, Käse wie Taleggio und Gorgonzola und Schaumwein aus der Franciacorta.
Häufige Fragen zur Lombardei
Lohnt sich Bergamo?
Ja: Die Città Alta ist eine der schönsten Altstädte Norditaliens, nur rund 50 Zugminuten von Mailand entfernt.
Braucht man in der Lombardei ein Auto?
Für Mailand, Bergamo und die großen Seen nicht; für Bergtäler und kleine Dörfer ist es praktisch.
