Assisi ist die Stadt des heiligen Franziskus am Westhang des Monte Subasio in Umbrien. Die Basilika San Francesco und weitere franziskanische Stätten gehören zum UNESCO-Welterbe, und die Gassen aus rosa und weißem Stein blicken über die grüne Ebene.
Warum Assisi besuchen
Wegen Kunst, Spiritualität und einer der schönsten Altstädte Italiens. Assisi zieht Pilger aus aller Welt an, bietet aber auch herausragende mittelalterliche Malerei, römische Reste und ruhige Spaziergänge auf dem Land.
Was man in Assisi unternehmen kann
Die Basilika San Francesco
Zwei übereinander gebaute Kirchen: Die Unterkirche birgt das Grab des heiligen Franziskus, die Oberkirche ist berühmt für die Fresken zum Leben des Heiligen, traditionell Giotto zugeschrieben.
Die Basilika Santa Chiara
Die Kirche der heiligen Klara mit dem Kreuz, das der Überlieferung nach in San Damiano zu Franziskus sprach.
Piazza del Comune und Minervatempel
Der Hauptplatz mit der noch intakten Fassade eines römischen Tempels.
Die Rocca Maggiore
Eine mittelalterliche Burg über der Stadt mit den schönsten Ausblicken auf Assisi und das Tal.
San Damiano, die Carceri und die Portiuncula
Das Kirchlein San Damiano, die Einsiedelei der Carceri in den Wäldern des Subasio und die Portiuncula-Kapelle in der großen Basilika Santa Maria degli Angeli in der Ebene.
Beste Reisezeit für Assisi
Frühling und Herbst sind ideal. Um die Stadt ohne Trubel zu erleben, früh morgens oder abends bummeln. Im Mai füllt das Calendimaggio-Fest die Straßen mit mittelalterlichen Umzügen.
Anreise und unterwegs
Der Flughafen Perugia ist etwa 20 Autominuten entfernt. Der Bahnhof Assisi liegt in Santa Maria degli Angeli, mit häufigen Bussen in die Altstadt. Das Zentrum ist hügelig und zu Fuß zu erkunden.
Was man in Assisi isst
Umbrische Spezialitäten: schwarzer Trüffel, Strangozzi-Nudeln, Torta al testo (Fladenbrot), Wurstwaren aus Norcia, lokales Olivenöl und Weine wie Sagrantino und Montefalco.
Häufige Fragen zu Assisi
Wie viel Zeit sollte man für Assisi einplanen?
Einen ganzen Tag für das Wichtigste; mit Übernachtung erlebt man die Stadt in ihren ruhigsten Stunden.
Gibt es eine Kleiderordnung in den Basiliken?
Ja: Schultern und Knie bedeckt, und in den Kirchen wird um Ruhe gebeten.
