Palermo ist die Hauptstadt Siziliens und erstreckt sich entlang einer Bucht am Fuß des Monte Pellegrino. Phönizier, Araber, Normannen und Spanier haben hier ihre Spuren hinterlassen – das Ergebnis ist eine Stadt der goldenen Mosaiken, barocken Plätze und lebhaften Märkte, auf denen sich das Leben auf der Straße abspielt.
Warum Palermo besuchen
Wegen Geschichte, Essen und Atmosphäre. Palermos arabisch-normannische Bauwerke sind UNESCO-Welterbe, seine Märkte gehören zu den buntesten Europas, und allein das Streetfood lohnt die Reise. Strände und Monreale liegen ganz nah.
Sehenswürdigkeiten in Palermo
Normannenpalast und Cappella Palatina
Der Palazzo dei Normanni, Sitz des sizilianischen Parlaments, birgt die Cappella Palatina, eine Kapelle voller schimmernder Goldmosaiken unter einer geschnitzten arabischen Holzdecke.
Die Kathedrale und die arabisch-normannischen Kirchen
Die Kathedrale mischt normannische, gotische und barocke Stile, mit Königsgräbern und Blick von den Dächern. In der Nähe zeigen La Martorana und die roten Kuppeln von San Giovanni degli Eremiti das arabisch-normannische Erbe der Stadt.
Quattro Canti und Fontana Pretoria
Die barocke Kreuzung der Quattro Canti markiert das Herz der Altstadt, wenige Schritte von der Fontana Pretoria mit ihren Marmorstatuen.
Die Märkte: Ballarò, Capo und Vucciria
Fisch, Obst, Gewürze und Streetfood-Stände füllen täglich Ballarò und den Capo; die Vucciria erwacht am Abend.
Teatro Massimo
Eines der größten Opernhäuser Europas, mit Führungen und einem reichen Programm aus Oper und Ballett.
Mondello und Monreale
Der Sandstrand von Mondello liegt etwa 20 Minuten nördlich des Zentrums. In den Hügeln ist der Dom von Monreale mit einem der größten Mosaikzyklen der Welt ausgekleidet.
Beste Reisezeit
Frühling und Herbst sind ideal: warm, sonnig und perfekt zum Spazieren. Juli und August sind sehr heiß, aber gut für den Strand. Am 14. und 15. Juli feiert die Stadt ihre Schutzpatronin beim Festino di Santa Rosalia.
Anreise und unterwegs
Der Flughafen Palermo (PMO) liegt etwa 35 km westlich der Stadt und ist per Zug, Bus und Taxi erreichbar; die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Fähren verbinden den Hafen mit Neapel, Genua und anderen Häfen. Die Altstadt erkundet man am besten zu Fuß; Busse fahren nach Mondello und Monreale.
Was man isst
Palermo ist eine Hauptstadt des Streetfoods: Arancine (frittierte Reisbällchen), Panelle (Kichererbsenküchlein) und Crocchè, Pane con la milza, Sfincione (dicke sizilianische Pizza) und Pasta con le sarde. Zum Nachtisch Cannoli und Cassata.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Palermo?
Zwei bis drei Tage für Zentrum, Märkte und Monreale; einen weiteren Tag für Mondello oder Cefalù.
Ist Palermo ein guter Ausgangspunkt für Sizilien?
Ja, für den Westen: Cefalù, Monreale, Segesta und die Küste Richtung Trapani sind gut erreichbar.
